Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: März 2026 — Luka Sandvoss, Friedrichstraße 15, 49393 Lohne

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Luka Sandvoss (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Workshops, Trainings, Vorträgen, Beratungsleistungen sowie verwandten Dienstleistungen im Bereich digitale Bildung, KI und Medienkompetenz.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Leistungsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt folgende Leistungen:

  • Workshops und Trainings zu den Themen Digitalisierung, KI, Medienkompetenz und Future Skills
  • Vorträge, Keynotes und Impulsreferate (Präsenz und online)
  • Prozess- und Toolberatung für Organisationen im Bildungs- und Sozialbereich
  • Konzeption und Begleitung digitaler Transformationsprozesse

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Der Auftragnehmer erbringt Leistungen als Selbständiger; es besteht kein Arbeitnehmerüberlassungsverhältnis.

§ 3 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche (auch per E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch beiderseitige Unterzeichnung eines Vertrags zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Die Annahme eines Angebots muss innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellungsdatum erfolgen.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die im Angebot genannten Preise. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer erhoben und keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Bei Buchungen mit einem Auftragswert von mehr als 500 € kann eine Anzahlung von bis zu 50 % bei Vertragsschluss verlangt werden. Reisekosten (Fahrt, Unterkunft, Verpflegungspauschale) werden zusätzlich nach tatsächlichem Aufwand berechnet, sofern nicht anders vereinbart.

§ 5 Stornierung und Absage

Stornierungen durch den Auftraggeber sind schriftlich (E-Mail genügt) zu erklären. Es gelten folgende Stornierungsfristen bezogen auf den vereinbarten Leistungstermin:

  • Bis 30 Tage vor Termin: kostenfrei
  • 15–29 Tage vor Termin: 30 % des vereinbarten Honorars
  • 7–14 Tage vor Termin: 60 % des vereinbarten Honorars
  • Weniger als 7 Tage vor Termin oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars

Muss der Auftragnehmer einen Termin aus zwingenden Gründen (z. B. Krankheit) absagen, wird kein Honorar berechnet. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten; besteht keine Einigung, entfallen gegenseitige Ansprüche. Bereits entstandene, nachgewiesene Aufwendungen des Auftraggebers (z. B. gebuchte Raummiete) werden in diesem Fall nicht erstattet.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Ressourcen bereit (z. B. Räumlichkeiten, technische Ausstattung, Teilnehmerlisten). Verzögerungen, die aus unzureichender Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle vom Auftragnehmer erstellten Unterlagen, Präsentationen, Konzepte und Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Verwertung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

§ 8 Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In letzterem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Für den Erfolg eines Lernprozesses oder einer Organisationsentwicklung kann keine Garantie übernommen werden, da dieser wesentlich vom Engagement und den Rahmenbedingungen des Auftraggebers abhängt.

§ 9 Datenschutz

Die im Rahmen der Vertragsabwicklung erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Erfüllung des Vertrags und zur Kommunikation mit dem Auftraggeber verarbeitet. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Lohne (Niedersachsen).

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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